30

Mrz 2011

Jörg Müller über die aktuelle Lage in Fukushima/Japan

Was wir bisher über die Lage in Fukushima wissen:

In Fukushima ist Plutonium im Boden gefunden worden: das deutet auf Freisetzung von strahlendem Material aus zerstörten Reaktoren hin

Mindestens in einem Reaktor ist der Kern geschmolzen

Die Kühlung der Reaktoren von aussen ist nach wie vor wenig erfolgsversprechend, weil das Wasser nicht zum Kern vordringt

Die Kühlung der Reaktoren mit Meerwasser hat, wie zu erwarten war, zu einer Verkrustung mit Salz geführt, welche die Kühlung zusätzlich erschwert
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23

Mrz 2011

Der ideale Speicher für das Windstromsystem

Der ideale Speicher

Zu unstet für eine sichere Versorgung? Falsch. Im Tandem mit Wasserstofftechnologie können erneuerbare Energien langfristig und wirtschaftlich genutzt werden. Die Windenergie macht es vor.

Um unsere Energieversorgung auf Erneuerbare Energien umzustellen, ist es entscheidend, wie viel Energie mit Wind, Sonne und Co. wirtschaftlich erzeugt und zuverlässig an die Verbraucher verteilt werden kann. Diese Aufgabe stellt die Energiewirtschaft vor neue Herausforderungen, vor allem die Stromnetze und -speicher.
Skeptiker meinen, alle Bemühungen könnten trotz hoher Investitionen nicht ausreichen, um zukünftig Industrie und Privathaushalte zuverlässig mit Erneuerbarer Energie zu versorgen. Insbesondere die Windenergie sei zu unstet; um die Grundversorgung sicherzustellen, seien viele Anlagen notwendig; bei starkem Wind wiederum würden sie zu viel Energie produzieren; diese überschüssige Energie müsste teuer gespeichert und dann bei Bedarf mit hohem Aufwand wieder in Strom umgewandelt werden. Diese Sicht der Dinge jedoch spiegelt ein überholtes Modell unserer Energiewirtschaft wider, das Strom, Wärme und Verkehr getrennt voneinander betrachtet. Dabei liegt gerade in ihrer intelligenten Verknüpfung die Lösung.
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21

Mrz 2011

Neue Chancen für Windenergie nach der Krise in Japan

Nach den tragischen Ereignissen in Japan, bei denen durch das Erdbeben und den anschließenden Tsunami nicht nur sehr viele Menschen ums Leben kamen, sondern auch noch das Atomkraftwerk in Fukushima außer Kontrolle geraten ist, haben sich auch in Deutschland die Rahmenbedingungen bzgl. der Nutzung von Kernenergie weiter geändert. Die zunehmende Ablehnung der Atomkraft weltweit und vor allem in Deutschland könnte der Windenergiebranche einen Umsatzschub bescheren. Davon ist jedenfalls der Präsident des Bundesverbandes Windenergie (BWE), Hermann Albers, überzeugt. „Die Zukunftsaussichten für die Branche sind gut. In Deutschland müssen wir jetzt rasch mit dem Ausbau der Windenergie beginnen“, sagte Albers.
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18

Mrz 2011

Atom-Gau in Japan: Was passiert da eigentlich und was bedeutet das für uns?

Frage 1: Was passiert oder ist genau passiert in Fukushima?

Antwort (Jörg Müller):

Nach dem schweren Erdbeben am 11. März 2011 wurde das Kraftwerk automatisch abgeschaltet. Zu diesem Zeitpunkt waren die Blöcke 1, 2 und 3 in Betrieb und die Blöcke 4, 5 und 6 wegen Wartungsarbeiten heruntergefahren. Der Betreiber TEPCO berichtete, dass die Notstromdieselaggregate starteten, jedoch nach einer Stunde infolge des Tsunamis ausfielen, so dass für alle Blöcke keine ausreichende Kühlung mehr gewährleistet war. Die Nachzerfallswärme konnte damit nicht mehr abgeführt werden (der Tsunami erreichte lt. Wikipedia eine Höhe von etwa sieben Metern, wogegen das Kraftwerk nur auf Flutwellen bis zu einer Höhe von 6,51 Metern vorbereitet war).

Das hatte zur Folge, dass der Wasserstand durch Verdampfung absank und die Reaktorbrennstäbe immer weniger von Wasser umgeben und damit ohne Kühlung waren – wodurch sie sich stark erhitzten. Durch die großen Dampfmengen stieg der Druck im Reaktor schnell an. Um den Druck zu senken und einem Platzen des Reaktors vorzubeugen, wurde aus dem Reaktor Dampf abgelassen, welcher bereits mit Radionukliden (unter anderem 137Cs und 131I) kontaminiert war.
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