Die Bundesregierung befindet sich mitten in der Rolle rückwärts beim geplanten Ausstieg aus der Atomenergie. Die künftige Energieversorgung soll auf den erneuerbaren Energien beruhen und die Windenergie hat dabei als treibender Motor der Energiewende eine besondere Verantwortung. Leider sind genau da, wo man am Schnellsten und ohne großen Leitungsausbau Windenergie aufbauen könnte, keine diesbezüglichen Anreize über das EEG geplant. Besonders für die wichtigste und kostengünstigste Energiequelle – die Onshore-Windenergie – sind Kürzungen und Streichungen geplant.
Daher rufen wir Sie auf, sich mit uns und für uns Gehör zu verschaffen!
Am 28. Mai 2011 findet in Berlin eine umfassende Anti-Atomkraft-Demonstration statt und wir werden uns beteiligen. Kommen auch Sie und zeigen, dass Sie mit den geplanten Maßnahmen für die gesamte Onshore-Windenergie nicht einverstanden sind.
Weitere Informationen zu der Demonstration finden Sie unter
http://anti-atom-demo.de/start/ablauf/berlin/
Japans Premier Naoto Kan verkündete am 10.05.2011, dass Japans Energiepolitik nun von Grund auf überarbeitet werden soll. Ursprünglich war geplant, den Anteil der Atomenergie bis 2030 um 50 % zu erhöhen. Dieser Plan hat sich nun nach der Katastrophe und den Folgen für Fukushima geändert.
Der Premier meinte, dass sie sich jetzt “bemühen, erneuerbare Energien voranzubringen”. Hoffentlich reicht diese “Bemühung” aus. Sie hinken den USA und Europa auf dem Feld der nuklearen Sicherheit und der erneuerbare Energien hinterher.
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Nach den tragischen Ereignissen in Japan, bei denen durch das Erdbeben und den anschließenden Tsunami nicht nur sehr viele Menschen ums Leben kamen, sondern auch noch das Atomkraftwerk in Fukushima außer Kontrolle geraten ist, haben sich auch in Deutschland die Rahmenbedingungen bzgl. der Nutzung von Kernenergie weiter geändert. Die zunehmende Ablehnung der Atomkraft weltweit und vor allem in Deutschland könnte der Windenergiebranche einen Umsatzschub bescheren. Davon ist jedenfalls der Präsident des Bundesverbandes Windenergie (BWE), Hermann Albers, überzeugt. „Die Zukunftsaussichten für die Branche sind gut. In Deutschland müssen wir jetzt rasch mit dem Ausbau der Windenergie beginnen“, sagte Albers.
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Absolute Priorität hat nach Meinung von Rainer Brüderle die Weiterentwicklung der Stromnetze und der Stromspeicher. Wichtig ist hier vor allem, dass der für die erneuerbaren Energien so notwendige Netzausbau nicht blockiert wird. Deswegen bräuchte man einen Pakt für neue Netze, der alle wichtigen Akteure einschließlich der Bürger einbezieht.
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