Was wir bisher über die Lage in Fukushima wissen:
In Fukushima ist Plutonium im Boden gefunden worden: das deutet auf Freisetzung von strahlendem Material aus zerstörten Reaktoren hin
Mindestens in einem Reaktor ist der Kern geschmolzen
Die Kühlung der Reaktoren von aussen ist nach wie vor wenig erfolgsversprechend, weil das Wasser nicht zum Kern vordringt
Die Kühlung der Reaktoren mit Meerwasser hat, wie zu erwarten war, zu einer Verkrustung mit Salz geführt, welche die Kühlung zusätzlich erschwert
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Ich möchte zu den beunruhigenden Ereignissen in Japan Stellung nehmen , welche auch für unsere Arbeit Folgen haben werden:
Infolge des schweren Erdbebens in Japan sind eine Reihe von Kernkraftwerken schwer beschädigt worden. In den Blöcken 1 und 3 im KKW Fukushima sind durch vollständigen Ausfall der Kühlung (wegen Netzausfall und kurz darauf Überflutung der Notstromgeneratoren) die Hüllen der Brennstäbe innerhalb des Reaktors teilweise zerstört worden. Wegen der großen Hitze wurde das Wasser im Reaktor an dem Zirkonium der Brennstäbe chemisch reduziert – es entstanden große Mengen an Wasserstoff, die im Block 1 und vor wenigen Stunden auch im Block 3 zu einer Explosion und infolge zur Zerstörung des oberen Teils des Reaktorgebäudes führten (=secondary containment)
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Veranstaltungsankündigung:
DBI-Fachforum
Energiespeicherung im Erdgasnetz und Wasserstoff
vom 10. bis 11. November in Berlin
Hier den Flyer anschauen
Ist sie beschlossene Sache, oder kommt es doch zu einer Vertragslösung, die besagt, dass die Energiekonzerne die Hälfte der erwarteten Zusatzgewinne aus der Verlängerung der Atomkraftwerkslaufzeiten in einen Fonds einzahlen, aus der sich die Bundesregierung bedienen könnte?
Einig ist man sich über das Volumen von 2,3 Mrd. Euro.
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